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Auswirkungen der Elektromobilität auf Wertschöpfung und Beschäftigung in der Automobilindustrie

Auswirkungen der Elektromobilität auf Wertschöpfung und Beschäftigung in der Automobilindustrie

Noch sind die Anteile von Elektroautos an den Neuzulassungen hierzulande wie auch in anderen großen Automobilmärkten < 1 %. Ganz im Kontrast zu diesen ernüchternden Zahlen sind gegenwärtig dennoch Anzeichen eines E-Hype zu spüren, beflügelt durch die Produktplanungen der Automobil-hersteller für die Fahrzeuggeneration ab 2019/2020. Dies wiederum bringt heute schon besorgniserregende Szenarien zu den möglichen Beschäfti-gungseffekten der Elektromobilität hervor.

Auf der Tagung des Arbeitskreises Industriepolitik der Wirtschaftsminister-Konferenz der Länder, die am 8./9. März in Leipzig stattfand, war dies eines der Themenschwerpunkte.

Zur Präsentation und Diskussion mit den Wirtschaftspolitikern eingeladen waren

-       für die Automobilindustrie: Dr. Kay Lindemann (Geschäftsführer im VDA)

-       für die Arbeitnehmerseite: Frank Iwer (Bundesvorstand der IG Metall)

-       für die Automobilforschung: Prof. Dr. Werner Olle (Chemnitz Automotive Institute).

Diskussionsschwerpunkte waren die Umsetzungsgeschwindigkeit des Trends zu Elektroautos, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hersteller in diesem Sektor, die Bedeutung Chinas für die E-Mobilität, das Thema Brennstoffzellen und die Arbeitsplatzrisiken aus der E-Mobilität.

Prof. Olle konnte in die Diskussion Ergebnisse der Gemeinschaftsstudie von CATI/AMZ einbringen, die deutlich machen, dass die Herausforderung der Branche nicht in einer drohenden Beschäftigungskrise, sondern in einem intensiven Strukturwandel mit Chancen und Risiken besteht. Aber auch diese Herausforderung, der sich die Unternehmen heute schon stellen müssen, hat es in sich.

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