Industrie 4.0 braucht den Mittelstand
(Feb. 2015)

Eine Kurzstudie des Chemnitz Automotive Institute (CATI) und der CARNET GmbH, Chemnitz

von Prof. Dr. Werner Olle
und Dietke Clauß

Februar 2015

Das Thema Industrie 4.0 ist Gegenstand von unzähligen Tagungen, Veröffentlichungen und Förderprogrammen; ist sozusagen in aller Munde – könnte man meinen. Aber nicht bei unserer mittelständischen Industrie. Dies ist seit einiger Zeit das übereinstimmende Ergebnis zahlreicher Unternehmensbefragungen.

Fast zwei Drittel (64,3%) von befragten rund 1.000 mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten 2014 mit dem Begriff Industrie 4.0 nichts anfangen. Auch in der Automobilindustrie liegt dieser Wert bei über 60%.

Gründe dafür liegen sicherlich in dem inflationären Gebrauch des Begriffs Industrie 4.0 (einer deutschen Sprach-Schöpfung), durch den die damit verbundenen Inhalte an Eindeutigkeit und Präzision verlieren.

Und selbst die Unternehmen, die sich mit diesem Zukunftstrend bereits beschäftigen, sind hinsichtlich der Umsetzung noch äußerst zurückhaltend.

Nach einer ebenfalls 2014 durchgeführten Befragung der Porsche-Tochter MHP bei über 200 Führungs- und Fachkräften insb. in der Automobilindustrie liegen die wesentlichen Hemmnisse in der „fehlenden Transparenz des wirtschaftlichen Nutzens“ (verbunden mit der Erwartung eines „unzureichenden Return on Investment“ und der Folge einer „mangelnden Investitionsbereitschaft“).

Dazu kommen an oberster Stelle der Umsetzungsrestriktionen notwendige Anpassungen von Prozessen und der Arbeitsorganisation, die ein Einstieg in die Welt der Industrie 4.0 mit sich bringt.

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