Investitionen folgen dem Wachstum – Auswirkungen auf den Automobilstandort Deutschland (Juni 2015)

Eine Kurzstudie des Chemnitz Automotive Institute (CATI)

von Prof. Dr. Werner Olle

Juni 2015

In einer globalisierten Welt kennen Investitionen – freier Kapitalverkehr vorausgesetzt – nur eine Richtung: sie fließen in die Regionen mit den nachhaltig aussichtsreichsten Wachstumspotentialen.Während wir im Inland mittlerweile kontrovers über Investitionszurückhaltung, ja‚ Investitionslücken‘ sprechen, vermeldet die Deutsche Bundesbank bei den deutschen Direktinvestitionen im Ausland Jahr für Jahr erhebliche Zuwächse. So auch in der jüngsten Bestandserhebung vom April 2015.

Es ist lange her, dass in Deutschland über mögliche negative Auswirkungen steigender Direktinvestitionen im Ausland auf den inländischen Arbeitsmarkt im Sinne eines ‚job export‘ gesprochen wurde. Zu eindeutig waren und sind die analytischen und empirischen Befunde. Die Internationalisierung deutscher Unternehmen hat in den meisten Branchen vielmehr die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen gestützt und inländisches Wachstum befördert. Heute stellt sich für die deutsche Wirtschaft mit ihrem erreichten Internationalisierungsgrad vielmehr die Frage nach den Grenzen dieses weltmarktinduzierten Wachstumsmodells. Dies gilt in besonderer Weise für die deutsche Automobilindustrie, die in Summe ihrer Inlands- und Auslandsproduktion zu 90% für ausländische Märkte produziert.

Im Folgenden

  • analysieren wir wesentliche Merkmale der erreichten Internationalisierung der deutschen Automobilindustrie,
  • thematisieren damit verbundene Grenzen und Risiken und zeigen zusätzliche Internationalisierungspotentiale auf.

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