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Zwischen Dresden und Erfurt – Die Automobilstudie von CATI/AMZ geht auf Reisen

Zwischen Dresden und Erfurt - Die Automobilstudie von CATI/AMZ geht auf Reisen

Die Gemeinschaftsstudie des Chemnitz Automotive Institute (CATI) und des Netzwerks Automobilzulieferer (AMZ) Sachsen findet den Weg in die Zulieferindustrie. Im Rahmen einer Roadshow an 4 sächsischen Standorten und einer Präsentation auf dem Branchentag Automotive in Thüringen findet die Studie allein im Monat Juni über 300 Zuhörer, die zu den Risiken und Chancen für die Automobilzulieferindustrie diskutieren.

Auf Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) haben AMZ/CATI zwischen dem 7. und 14. Juni die Ergebnisse ihrer Studie als Roadshow ‚Trends der Automobilindustrie 2025 – Chancen und Risiken für Zulieferer’ vorgestellt. Wohin steuert die Automobilindustrie? Sind wir auf zukünftige Themen vorbereitet? Worin bestehen die Anforderungen an sächsische Automobilzulieferer ? Mehr als 130 Teilnehmer bei insgesamt 4 Veranstaltungen in Dresden, Leipzig, Plauen und Zwickau suchten die Information und den Austausch zu diesen Themen.

Risiken kommen von selbst, für Chancen muss man etwas tun. Entsprechend dieses Leitsatzes fand die Roadshow an jedem Standort in einem Unternehmen statt, das durch innovative Produkte, Prozesse und Services Mut auf Zukunft macht. Wachstumsfeld Sensorik in Dresden (First Sensor Mobility GmbH), Zukunftsthema neue Werkstoffe in Leipzig (Fritzmeier Composite), neue Geschäftsmodelle in Plauen (Bus Modification Center der MAN Truck & Bus AG)) und zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung in Zwickau (Volkswagen Bildungsinstitut GmbH) stellten unterschiedliche Facetten automobiler Zukunftstrends dar. ‚Neben den Erkenntnissen aus unser Studie war es uns wichtig, zum Thema Zukunft Automobil aktive Beispiele aus der Region sprechen zu lassen’, so Dirk Vogel, der Netzwerkmanager des AMZ.

Am 22. Juni konnte Prof. Werner Olle, CATI-Direktoriumsmitglied, auf dem Branchentag des Netzwerks Automotive Thüringen in Erfurt vor 185 Teilnehmern aus der Zulieferindustrie Ergebnisse der Gemeinschaftsstudie präsentieren. Aus der Vielzahl von Zukunfttrends, die gegenwärtig zu zeitgleichen Veränderungen bei Märkten, Produkten und Prozessen führen, fand insbesondere die differenzierte Bewertung von möglichen Beschäftigungsverlusten durch Elektromobilität große Beachtung. „Obgleich ein Elektrofahrzeug über eine geringere Teileanzahl und einen geringeren Fertigungsaufwand verfügt, kann man hieraus nicht unmittelbar auf entsprechende Jobverluste schließen. Zu beachten ist zum einen die Zeitachse, die uns noch mindestens über 2 Jahrzehnte die Parallelität von Verbrennungs- und Elektromotoren erhält. Zum andern verfügt die neue Generation von Elektrofahrzeugen, die ab 2019/2020 auf die Straße kommt, über eine Vielzahl neuer Materialien, Technologien und Funktionalitäten, die ihrerseits zu Wertschöpfungs- und damit Beschäftigungszuwächsen führen“, so Prof. Olle in seinen Ausführungen.

Fotos zu den Veranstaltungen Dresden, Plauen und Erfurt